Nervöser Auftakt zur Schweizer Meisterschaft

Bericht und Fotos von Andreas Eisenring 

Am ersten Wettkampftag Schweizer Meisterschaft der Lacustre Klasse auf dem Zürichsee kam es zu einigen Turbulenzen.

Bei bewölktem Himmel und leicht drehendem Wind wurde Wettkampfleiter Stephan Züger von Beginn weg gefordert: Die nervösen Segler provozierten drei Massenfehlstarts, so dass sich die Wettkampfleitung zur Setzung der schwarzen Flagge veranlasst sah. Bedeutet: Die nächsten, die einen Fehlstart verursachen, werden für den entsprechenden Lauf disqualifiziert. Prompt schossen wieder sechs Boote zu früh über die Startlinie und mussten eine Runde aussetzen. Und weil der zweite Lauf wegen abflauendem Wind  abgebrochen werden musste, stehen nach dem ersten Wettkampftag diese sechs Boote ohne gültiges Resultat zu Buche, darunter auch Mitfavoriten, wie Enrico De Maria und seine Crew vom einheimischen Yacht Club Rapperswil oder Christoph Zobl und auch  der Titelverteidiger, der Deutsche Veit Hemmeter, vom Bayerischen Yacht-Club.

Zur Wertung der Meisterschaft sind an den vier Wettkampftagen vier Läufe notwendig. Die „Startsünder“ müssen jetzt hoffen, dass es mindestens  5 Wettfahrten gibt, damit ein Streichresultat zum Tragen käme.

Die besten Segler aus der Region nach dem ersten Wertungslauf: Andreas Keller (Segel- und Yachtclub Herrliberg) auf Rang 5 und  Reto Wettstein (Yacht Club Rapperswil) auf Rang 9.

Vollständige Rangliste:

https://www.manage2sail.com/de-CH/event/LacustreSM2019#!/results?classId=Lacustre

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